Speisekarten Vorlagen im Internet

Menü -Vorlagen

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Wenn man sich die Mühe macht im Internet nach Design von Speisekarten zu suchen, kann man immer mehr Anbieter finden, die fertig gestaltete Designs anbieten. Diese kann man entweder kostenpflichtig oder gratis herunterladen und anschließend mit den eigenen Daten füllen. Das klingt natürlich auf den ersten Blick ganz einfach und leicht, hat aber in etwas denselben Effekt, als würde man seinem kleinen Neffen die Gestaltung der Webseite übertragen. Oder dem Nachbarsjungen, der eine Lehre in einer Bank macht, mit dem Vergleich von Aktien zu beauftragen. Manchmal ist weniger einfach weniger und wer ein bisschen Wert auf Stil und Klasse legt, sollte sich auch die Mühe machen, seine Angebote dementsprechend zu präsentieren.

Damit möchte ich nicht sagen, dass alle Entwürfe die man im Internet findet unbedingt schlecht sein müssen. Teilweise gibt es dort sehr gute Ideen. Aber das Design ist eine Kombination von vielen Elementen, und allzu oft schaffen es Amateure auch das professionellste Design durch das Hinzufügen absolut unpassender Elemente zu zerstören. Wer also in seinem Restaurant einen Koch beschäftigt, um gutes Essen auf den Tisch zu bringen, sollte auch einen Designer mit der Gestaltung der Speisekarte beauftragen. Qualität hat zwar seinen Preis, zahlt sich aber in der Regel aus. Und man hat einen Fachmann an der Hand der sich auch bei einem Besuch die Visitenkarte, die Außenwerbung und die Gestaltung des Lokals einmal anschauen kann. Je mehr man sich professionalisiert, umso besser wird das Geschäft wahrgenommen und bewertet.

Gut geschrieben und gut gelesen

Zwei Dinge sind bei der Gestaltung von jedem Druckwerk absolut immer einzuhalten: die Schriftgröße und die Schriftart sollten stets die Lesbarkeit gewährleisten und wenn möglich dazu auch noch gut aussehen. Wie bei so vielen Themen scheiden sich auch hier die Geister und während einige „Designbibeln“ klare Regeln für die Verwendung von Serifen oder grotesken Schriftarten aufstellen, empfehlen andere das Experimentieren mit neuen Schriften. Ich selbst bin kein Vertreter einer puristischen Meinung und habe stets versucht, die Schriftarten zu finden, die dem Wunsch des Kunden am nächsten kommen. Und manchmal habe ich dabei auch Schriftarten verwendet, die auf dem ersten Blick nicht sehr leserlich erschienen, aber letztendlich im Gesamtdesign sehr gut passten. Wie sagte schon Schoppenhauer „Nichts ist leichter als so zu schreiben, dass kein Mensch es versteht.”

verdana schrift

verdana schrift

Da man auch bei der Gestaltung eines Menüs die Aufmerksamkeit des Gastes auf das Angebot lenken möchte empfiehlt es sich, nicht wie alle anderen auch eine Standardschrift wie Verdana zu benutzen. Es gibt definitiv Alternativen, die mindestens ebenso gut aussehen und ganz anders wirken. Serifen mögen beim schnellen Lesen nicht so gut funktionieren, aber wir erstellen ja auch kein Buch. Vielleicht kann man eine Serife Schriftart gezielt einsetzen um die Lesegeschwindigkeit zu drosseln und den Gast auf bestimmte Menüpunkte aufmerksam zu machen. Jede Schrift hat ihren eigenen Charakter und diesen zu erkennen und zu nutzen ist eine anspruchsvolle Aufgabe für Designer.

Insbesondere wenn Designer anfangen, Webseiten zu layouten, werden oft gar keine Diskussionen mehr geduldet. Lesbarkeit ist auch auf dem Bildschirm die klare Devise. Da immer mehr Restaurants nach ihrem Menü auch gleich die Webseite in Auftrag geben sollte man sich schon früh Gedanken um die richtige Umsetzung machen. Je vielseitiger eine Schriftart gut aussieht, umso besser für die verschiedenen Medien, die es später zu nutzen gilt. Ein Freund von mir hat mir vor ein paar Tagen eine Webseite empfohlen, die ihm augrund der sehr guten Lesbarkeit gefallen hat. Thema der Seite ist Aktien kaufen Vergleich und man kann sich vorstellen, dass ein eher trockenes Thema wie Aktienhandel zumindest optisch attraktiv sein sollte. Auf der Webseite wurde das Ziel gut erreicht, ohne dabei zu übertreiben.

Es hilft sehr, sich ganz unterschiedliche Druckmedien anzuschauen um einen Blick dafür zu entwicklen, welche Schrift zu welcher Thematik passt. Tattooshops zum Beispiel verwenden einen ganz eigenen Schriftstil, Magazine und Zeitungen haben auch ihr festes Schriftbild. Interessant wird es, wenn man mit den Möglichkeiten spielen kann, um unterschiedliche Effekte zu erzielen. Probiert es mal aus.

Menüs mit Stil

Schon viele hervorragende Köche und Restaurantbesitzer haben sich über das richtige Design für Ihre Speisekarte den Kopf zerbrochen, und auch wenn es nur ein kleines Detail im komplexen Apparat eines Restaurants ist, ist es doch sehr wichtig um den Kunden die eigenen Kreationen, Kombinationen und Ideen nahe zu bringen. Angefangen vom Format bis hin zum abschließenden Druck gibt es sehr viele Dinge zu beachten. In diesem Blog will ich versuchen, einige der Basiselemente des Designs von Menüs vorzustellen und zu diskutieren.

Menüs mit Stil

Menüs mit Stil

Ich habe mich in den letzten Jahren, nach Abschluss meines Designstudiums, auf die Gestaltung von Restaurantmenüs spezialisiert und ganz unterschiedliche Ideen umgesetzt. Da ich im Kontakt mit meinen Kunden stehe habe ich in den letzten Jahren auch sehr viel Feedback zu den Arbeiten bekommen und auch schon komplette Überarbeitungen von Menüs vorgenommen. All dies werde ich hier all denen vorstellen, die sich für das Thema näher interessieren.

Carl von Clausewitz

Carl von Clausewitz

Je nachdem, was für ein Restaurant man betreibt, liegen bestimmte Designvorstellungen näher als andere. So kenne ich zum Beispiel keine Pommesbude mit aufwändig gedrucktem und modern gestyltem Menü. Und umgekehrt gibt es sicher auch kein namhaftes Restaurant, welches seinen Kunden einfache Kopien vorlegt. Das Format sollte zum Image des Restaurants passen und die Kunden nicht vor komplizierte Aufgaben stellen. Zweckgebunden, aber gleichzeitig ansprechend und suggerierend, das sind vielleicht die wichtigsten Attribute, die jedes Menü mitbringen sollte.

Während sehr viele Restaurants nach wie vor auf das Standardformat A4 setzen, wie zum Beispiel diese Vorlagen, gibt es immer mehr, die auch mal andere Menügrößen ausprobieren. Der Vorteil ist, dass Gäste zum Beispiel Übergrößen als angenehm und auffallend empfinden, der Nachteil sind die steigenden Druckkosten, wenn man die Standardformate verlässt. Das Einfachste ist, wenn man einfach mal unterschiedliche Größen ausprobiert und selber herausfindet, welche man ansprechend findet und welche auch in der Handhabung elegant sind. Es gibt nichts Unschöneres als Menüs, die schwierig zu lesen sind. Wenn der Gast schon die Auswahl der Gerichte schwierig oder kompliziert findet, hat man einen schlechten Anfang gemacht. Ein edles Design und eine einfache Handhabung dagegen sorgen für einen „guten ersten Eindruck“. Denn wie wusste schon Carl von Clausewitz „Gewohnheit stärkt den Körper in großen Anstrengungen, die Seele in großen Gefahren, das Urteil gegen den ersten Eindruck.”